Soi Yaksey Trek

7 Tage

Ins einsame Soi Yaksey-Tal

 

Tag 01: Trekkingstart

Heute erwartet uns als erstes eines der Highlights der Reise, die wunderschöne Wanderung hinauf zum Taktshang Kloster, das sich in einer Höhe von 2950 Metern auf einem Felsvorsprung über dem Tal erhebt. Von unten kann man kaum den Weg erkennen, der hinüber zum Klosterkomplex führt und die Legende, das Guru Rinpoche hierher „geflogen“ ist, erscheint einem nicht so abwegig. Mehrere Gebäude kleben an dem schwarzen Felsen und ragen ca. 800 m über dem Tal auf. Viele tibetische Heilige kamen hierher, um an diesem hoch spirituellen Ort zu meditieren, allen voran Milarepa bereits im 11. Jahrhundert. Auch hier gilt „der Weg ist das Ziel“ und die ca. 2 stündige Wanderung hinauf zum Kloster zählt mit zu den Schönsten in ganz Bhutan. Gestärkt von diesem spirituellen Ort geht es zur Ruine des Drukyel Dzongs. Von dort folgen wir einer holprigen Straße, die uns nach Sharna führt, den Ausgangspunkt unseres Treks, wo unsere Trekkingmannschaft bereits das Camp in einem schönen Wäldchen für uns vorbereitet hat.

 

Tag 02: Weiter nach Thangthankha

Durch einen Wald von Kiefern, Ahorn, Eichen und Rhododendren geht es weiter flussaufwärts durch den Jigme Dorji National Park vorbei an Chorten und über kleine Brücken. Ca. 2 Std. sind es bis zum Steinhaus Shing Karapa (3100 m) auf einer Lichtung. Bald danach erreichen wir die Abzweigung zum Tremo La, dem alten Handelsweg zwischen Tibet und Bhutan. Schließlich kommen wir  zu einer Lichtung namens Thongo Samba (3250 m). Etwa die halbe Strecke ist bereits geschafft. Nach einiger Zeit geht es über eine Brücke und man kommt zu einem alten Chorten und von hier aus zweigt eine Route ab ins Soi Yaksa Valley.

Heute können wir den ersten Blick auf Jhomolhari (7314 m) werfen, die Herrin der Götterberge und heiligsten Berg des Landes. Die schneebedeckte Kuppel taucht plötzlich vor uns auf, wie aus dem Nichts. Das Lager errichten wir in Thangthangkha auf 3630 m.

Gehzeit ca. 7 - 8 Std./22 km/Aufstieg 685 m.

 

Tag 03: Jhomolhari Basecamp

Am Morgen zeigt sich uns Jhomolhari in all seiner Pracht. Vorbei an den ersten Yakherden, die friedlich auf den Wiesen am Fluss grasen, Manimauern und vereinzelten kleinen Bauernhäusern geht es zum Fuße des Jhomolhari-Massivs, wo wir vor der Ruine eines verlassenen Forts das Lager aufschlagen. Yakzucht gehört zur Lebensgrundlage der hier ansässigen Bewohner. Aus Yakmilch wird außerdem Käse und Butter hergestellt. Steinerne Chorten umgeben das Lager und ein kleiner Bach durchquert den Lagerplatz in Jangothang auf 4040 m.

Gehzeit ca. 5 – 6 Std; Aufstieg 550 m, Abstieg 100 m.

 

Tag 04: Zu Füßen der Göttin Jhomo

Am Morgen können wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Zelt aus genießen. Entweder wir entspannen heute im Lager oder machen Ausflüge zu einem hochgelegenen See bzw. Zu eine der vorgelagerten Gipfel mit Blick auf den Jhomolhari (7314m) und Jichu Drake  (6989m).                           

 

Tag 05: Wir überqueren den Bonte La

Wir verlassen das Tal und gelangen zu den Tsho Phu Lakes, in denen sich bei klarem Wetter der Gipfel des Jichu Drake im Wasser spiegelt. Hier haben manchmal Yakhirten ihr Lager aufgeschlagen, die Butter und Käse aus Yakmilch herstellen. Ein anstrengender Aufstieg zum Bonte La (4890) liegt vor uns. Aber es lohnt sich, da sich oben eine bizzare Berglandschaft ausbreitet. Anschließend folgt ein langer Abstieg ins gegenüberliegende Tal. Im Herbst sind die Hänge übersät mit zahlreichen verschiedenen Blumen, wie z.B. dem Edelweiß und dem blauen Enzian. 

Das Camp errichten wir im Soi Yaksey Valley, einem wunderschönen Tal mit Wasserfällen und mächtigen Felsen, umgeben von schneebedeckten Berggipfeln. Lediglich ein paar verstreute Bauernhäuser durchziehen das ursprünglich anmutende Gebirgstal. Unsere Ankunft bleibt in der Regel nicht unbemerkt und bald kommen die ersten neugierigen Besucher in unser Camp.

Gehzeit ca. 7 – 8 Std.

 

Tag 06: Tagulun La

Durch einen Wald von Birken und Eichen steigt der Weg an zum Tagulun La (4540 m), wo wir einen herrlichen Blick auf das hinter sich liegende Tal haben. Bei klarem Wetter können wir eventuell sogar die Berge Kanchenjunga und Makalu sehen. Das Camp liegt auf einer Hochebene, auf der überwiegend Yaks und Pferde weiden.

Gehzeit ca. 6 Std.

 

Tag 07: Zurück nach Paro

Nachdem wir  nach einem letzten kurzen Anstieg den Thombu La (4270 m) erreicht haben, geht es auf einem malerischen Höhenweg mit herrlichen Ausblicken auf das Tal und die umliegenden Berge hinunter nach Sharna und von dort mit dem Auto auf gleicher Strecke wieder zurück zum Drukgyel Dzong.

Gehzeit ca. 5 Std.

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