Merak/Sakten Trek

6 Tage

Ins Land der Brokpas

 

Tag 01: Camp in Chaling

Am Dzong vorbei geht es in ein Seitental zum kleinen malerischen Ort Rangjung, der von einem Kloster im tibetischen Stil überragt wird und das wir natürlich besuchen. Eine große Mönchsgemeinde der Nyigmapa hat sich hier niedergelassen und etwas oberhalb befindet sich auch das dazugehörige Nonnenkloster. Von Rangjung heißt es erstmal noch ein Stück den Berg hinauf fahren, bis wir den Ausgangspunkt der Trekkingtour erreichen. Die Pferde und die Trekkingmannschaft warten hier bereits auf uns und haben das Camp aufgebaut.

 

Tag 02: Camp auf einer Lichtung

Von dort aus geht es am Morgen erst durch ein kleines Dorf und dann hinauf zum Bubla Pass (3250 m). Viele Chorten säumen den Weg und Mauern aus Steinen ziehen sich entlang der Strecke. Unterwegs begegnen wir bereits den ersten Brokpas, die hier auch ihre Winterquartiere haben und mit der Verarbeitung von Yakwolle beschäftigt sind. Das erste Camp befindet sich ein Stück hinter dem Pass auf einer wunderschönen Lichtung mit einem alten Chorten, wo bereits die ersten Yaks weiden.

Gehzeit ca. 6 – 7 Std.

 

Tag 03: Camp in Merak

Der Weg heute ist nicht sonderlich anstrengend. Gemütlich wandern wir am steinigen Flussbett dahin, das von kleinen Rinnsalen durchzogen ist. Immer wieder treffen wir auf Brokpas, die Waren transportieren und uns mit neugierigen Blicken streifen. Nach einer langen Mani Mauer erreichen wir schließlich das kleine Dorf Gengou, mit seinen Steinhäusern und kleinen Vorgärten. Vereinzelt sitzen Frauen vor ihren Häusern und weben Stoffe aus Yakhaar, neugierige Kinder kommen angelaufen. Von dort aus ist es nicht mehr weit nach Merak, dem ersten Hauptort, der auf einer Hochfläche liegt. Am Nachmittag wandern wir etwas durch Merak, besuchen das alte Kloster und genießen die Aussicht auf den heiligen Berg „Aum“ Jomo Kuengkhar.

Gehzeit ca. 4 – 5 Std.

 

Tag 04: Camp in Mikse Teng

Der heutige Tag ist etwas anstrengender, denn es steht die Überquerung des Nagchungla Passes (4030 m) bevor, dem höchsten Punkt auf dem Trek. Hinter Merak steigt der Weg steil an und windet sich hinauf zum Pass, der von einem kleinen Stein-Chorten markiert ist. Von hier oben hat man einen weiten Blick auf die Umgebung, die menschenleer erscheint. Von Pass aus geht es dann wieder bergab durch etwas geröllhaltiges Gelände bis die Baumgrenze erneut erreicht ist und sich Weideflächen ausdehnen, auf denen sich unzählige Yaks tummeln. Schließlich erreichen wir das Camp in Mikse Gang auf 3040 m, das etwas oberhalb eines Gebirgsflusses liegt, der tosend den Berg herunter strömt und von blühenden Rhododendren umringt ist.

Gehzeit ca. 6 – 7 Std.

 

Tag 05: Camp: Sakten ist erreicht

Ein gemütlicher Spaziergang von ca. 3 Std. durch Bambushaine mit Überquerungen von diversen kleinen Bächen bringt uns heute nach Sakten (2900 m), dem zweiten Hauptort der Region. Lautes Hundegebell kündigt bereits unser Erscheinen im Ort an, aber erstmal beziehen wir unser Zelt und verstauen das Gepäck, bevor wir zu einem Rundgang im Ort starten. Am Nachmittag können wir die Brokpas dabei beobachten, wie Sie mit ihren Tragtieren aus dem Tal zurückkommen bzw. Wir werden zudem Yakdung fürs Feuer sammeln.

 

Tag 06: Camp in Jyonkhar Teng

Heute geht es überwiegend bergab, nachdem wir den Nazor La Pass (2930 m) überquert haben. Wir erreichen das kleine Dorf Thragthre (2350 m) mit einer winzigen Schule. Von hier aus geht es weiter zum Picknickplatz in Sonazur auf 2085 m. Herrlicher Mischwald mit zahlreichen Schmetterlingen und bunten Vögeln breitet sich zu beiden Seiten des bequemen Weges aus. Nach weiteren 3 Stunden erreichen wir den Zeltplatz in Jyonkhar in einer Höhe von 1770 m, der wunderschön am Fluss liegt.

Gehzeit ca. 7 Std.

 

Der letzte Trekkingtag

Der letzte Tag bringt uns heute vorbei an kleinen Dörfern in ca. 4 Std. zum Endpunkt des Treks in Phongme, wo das Fahrzeug auf uns wartet. Nachdem wir eine Hängebrücke überquert haben, steigt der Weg nochmal steil an zur Straße hin, wo wir sich von Ihrer Trekking-Mannschaft verabschieden müssen. Von dort fahren wir direkt zurück nach Mongar, wo wir wieder im Hotel übernachten.

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