Zwischen Teeplantagen und religiösen Relikten

8 Tage

 

 

1. Tag: Willkommen in Indien

Ihre Reise startet in Bagdogra, einem kleinen Flughafen im Norden Indiens im Bundesstaat West Bengalen. Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen bringt Sie Ihr Fahrer in Richtung Darjeling. Über kurvenreiche Straßen durch teilweise dschungelartige Wälder. Zahlreiche kleine Dörfer ziehen vorbei bis Sie schließlich die Darjeeling erreichen. Der auf knapp 2000 m gelegene Ort ist eine ehemalige Hill-Station der Briten und heute durch seine kühle Hochlage vor allem durch den hier angebauten Tee bekannt. Das koloniale britische Erbe ist noch überall präsent. Die verwinkelten Gassen laden zu einem ersten Bummel ein.                         

Übernachtung in Darjeeling

 

2. Tag: Im Land des Tees

Der heutige Tag beginnt für Sie recht früh, aber es lohnt sich: Sie fahren zum Aussichtspunkt Tiger Hill, um den Sonnenaufgang über dem dritthöchsten Berg er Welt, dem Mt. Kanchenjunga, zu genießen. Unterwegs sehen Sie das Kloster Yigacholing in Ghoom, dies wurde im 19. Jahrhundert errichtet und gehört dem Gelupga-Orden an. Der Tag hat noch viel zu bieten: Ein Ausflug zu einer Teeplantage darf dabei natürlich nicht fehlen. Es folgen Besuche im Tibetischen Selbsthilfe-Zentrum, das handwerkliche Kunst produziert und im Mountaineering Institut, ein Museum über den Himalaya und Bergsteigerei mit einem angegliederten kleinen Zoo. Auch eine ca. 1-stündige Fahrt mit der “Toytrain” steht auf dem Programm. Ein abschließender Bummel über die bunten Basare des lebendigen Städtchens beschließt den Tag.

Übernachtung in Darjeeling

 

3. Tag: Das ehemalige Königreich Sikkim

Ihre Reise führt Sie weiter auf einer prächtigen Gebirgsstraße zum Ferienort Pelling (Fahrtzeit ca. 5 Stunden). Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die gewaltigen Berge der Himalaya-Kette. Sikkim ist ein Wunderland mit Farnen und Blumen, Vögeln und Schmetterlingen, Kirschbäumen, Eichen und Pinienwäldern, umgeben von leise plätschernden Flüssen und terrassenförmigen Reisfeldern. Pelling ist ein kleiner aufstrebender Ort auf einem Bergrücken nahe dem Kloster Pemayangtse. Es ist eines der ältesten Klöster Sikkims und befindet sich in schöner Panoramalage auf einem Hügel. Sein Inneres besticht durch faszinierende, farbenfrohe Holzschnitzereien – davon können Sie sich selbst überzeugen. Anschließend steht noch der Besuch der Ruinen von Rabdentse auf dem Programm sowie die Besichtigung des  Sangacholing Klosters, das nicht weit entfernt liegt. Der Aufstieg dauert  ca. eine  ½ Stunde.

Übernachtung in Pelling

 

4. Tag: Ausflug nach Yuksom

Nach dem Frühstück geht es in das ca. 3 Std. entfernte Yuksam, die alte Hauptstadt Sikkims. Das Städtchen liegt 1780 m hoch gelegen und wurde bereits im Jahr 1641 gegründet. Spazierend erkunden Sie die Umgebung: Oberhalb des Ortes liegt das sehenswerte Kloster Dubdi, das soviel wie „Rückzug“ bedeutet und das mit zu den ältesten Klöstern von Sikkim zählt. Es besitzt auch eine interessante Bibliothek. Anschließénd besuchen Sie die Inthronisationsstätte der Könige von Sikkim, bekannt als „Throne of Norbugang“. Weiter geht die Fahrt Richtung Khecheopalri, dem wunscherfüllenden See. Dieser ist von einem Wald umgeben, dessen Blätter, so sagt man, niemals in den See fallen. Zum Mittagessen sind Sie bei einer Familie zu Besuch, die Ihnen ein einfaches Mal aus einheimischen Gerichten zubereitet. Am Nachmittag Rückfahrt nach Pelling.

 

5. Tag: Von Pelling weiter nach Gangtok

Der fünfte Tag ist dem Ort Gangtok gewidmet. Doch auf dem Weg dorthin ist ein kurzer Zwischenstopp im Buddhapark von Ravangla eingeplant, auch bekannt unter Tathagata Tsal in herrlicher Umgebung.   Gangtok bedeutet so viel wie "Hügelspitze". Die Stadt  reicht von den Ufern des Ranipul, bis hinauf auf 2000 m Höhe. Seilbahnen erleichtern den Transport. Dennoch ist nocht viel von dem ursprünglichen Charme der Stadt erhalten geblieben. Und auch sonst hat Gangtok Einiges zu bieten, wie bspw. das Namgyal Institute of Tibetology. Das bekannte Museum beherbergt eine große Kollektion von Masken, buddhistischen Schriften, Statuen, Wandteppichen und über 200 buddhistische Ikonen. Es ist ein Zentrum der Lehre buddhistischer Philosophie. Ebenso sehenswert: der Du Drul Chorten. Diese Stupa, die 1945 vom Oberhaupt des Nyingma-Ordens errichtet wurde, beherbergt Reliquien, heilige Bücher und Mantras. Um das Gebäude herum befinden sich 108 Gebetsmühlen, innerhalb eine religiöse Schule. Ein abendlicher Bummel entlang der Fußgängerzone der Mahatma Gandhi, die als Geschäftsstraße das Wirtschaftszentrum der Stadt darstellt, lässt den Tag gemütlich ausklingen.

Úbernachtung in Gangtok

 

6. Tag: Gangtok – die Hauptstadt von Sikkim

Heute stehen weitere Sehnswürdigkeiten von Gangtok und dessen Umgebung auf dem Tagesplan: Sie sehen das Enchey Kloster, das älteste Kloster der Stadt. Es ist ca. 200 Jahre alt und im Barockstil errichtet. Neben der Do-drul Chorten Stupa und dem Rumtek-Kloster ist es eine der wichtigsten buddhistischen Einrichtungen Gangtoks sowie Zentrum der buddhistischen Lehre und Kultur. Das Enchey Kloster ist Sitz des tibetisch-buddhistischen Nyingma-Ordens und beherbergt zahlreiche religiöse Artefakte und Bildnisse von Göttern. Im Anschluss geht es künstlerisch zu: Weiterhin Sie schauen sich das Zentrum für handwerkliche Künste an, das Directorate of Handicraft. Dieses Projekt wird staatlich unterstützt. Vor allem Jugendliche der vorherrschenden Volksgruppen der Lepchas, Bhutias und Nepalesen werden in die Herstellung traditioneller Handwerkskunst eingeführt und gefördert. Auch ein Ausflug zum Kloster Rumtek ist lohnenswert. Eine goldene Statue enthält dort die Überreste des 16. Karmapa, der der ältesten reincarnierten Linie des tibetischen Buddhismus angehörte.

Übernachtung in Gangtok

 

7. Tag: In tiefere Gefilde

Von Gangtok aus geht es heute in ca. 5 Std. in die Gegend um Chalsa, einer kleinen Stadt in den äußersten Tälern es östlichen Himalaya, genauer: im Jalpaiguri Distrikt in West Bengalen. Die kleine Stadt ist umgeben von sanften Hügeln, Teegärten und Flüssen. Auch Waldgebiete wie der Gorumara Nationalpark und das Chapramari Wildlife Santuary, in dem wilde Elefanten und Nashörner leben, befinden sich in der Nähe. Das dortige wunderschöne Resort inmitten von sattem Grün bietet u.a. traditionelle Arjuveda Anwendungen und eine gute Küche.

Übernachtung in Chalsa

 

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