Gruppenreise "Das weise Herz der Buddhas"

20-tägige Reise nach Bhutan mit Merak/Sakten Trek in Ostbhutan und Besuch des Festivals in Wangdue Phodrang und Tangbhi Mani in Bumthang

Auf dieser faszinierenden Reise lernen Sie nicht nur die verschiedenen Gegenden Bhutans kennen, Sie erleben zwei interessante Festivals in Wangdue Phodrang und Bumthang und trekken zu den Hochtälern von Merak und Sakten, wo die Volksgruppe der Brokpas noch ihren alt hergebrachten Traditionen und Lebensweisen folgt.

Tauchen Sie ein in eine Welt voller Mythen und Geschichten, in einem kleinen Land am Fuße des Himalayas, dem Vorzimmer des Glücks.

Tag 01: On the wings of the dragon

Langsam gleitet die Maschine der Drukair in das enge Parotal und man hat fast das Gefühl, das die Flügel die Berge streifen. Nach Ankunft am Flughafen herzliche Begrüßung durch unseren Reiseleiter, der Sie am Ausgang in Empfang nimmt. Je nach Ankunftszeit noch Besuch des wunderschönen Kyichu Lhakhangs und erster Bummel durch Paro.

Übernachtung in Paro

Tag 02: Einer der heiligsten Orte Bhutans

Morgens herrliche Wanderung zum Taktshang Kloster, das spektakulär auf einem Felsvorsprung liegt. Besichtigung der Klosteranlage und anschließend Kaffeepause in der wunderschön gelegenen Cafeteria etwas unterhalb des Klosters. Im Restaurant "Yakherder" bekommen Sie dann anschließend ein schmackhaftes Mittagessen und können dann noch einen Rundgang in der Ruine des Drukgyel Dzong am Ende des Tales machen. Bei klarem Wetter sieht man von hier aus den Gipfel des 7314 m hohen Jhomolhari.

Übernachtung in Paro

Tag 03: Eine Hauptstadt mit Herz

Am Morgen geht die Fahrt entlang wild zerklüfteter Schluchten weiter in die Hauptstadt des Landes. Thimphu liegt in einem Talkessel und immer mehr Häuser ziehen sich mittlerweise die Berghänge hinauf. Sie besuchen den Platz mit dem Memorialchorten, der ständig von Pilgern umkreist wird, das Changankha Kloster, von dem aus man einen schönen Blick über die Stadt hat, eine kleine Papierfabrik und vieles mehr.

Übernachtung in Thimphu

Tag 04: Ein idyllisches Seitental

Nach dem Frühstück fahren Sie am Dzong vorbei in ein wunderschönes Seitental, wo am Talende die Klöster Tango und Cheri wie Schwalbennester am Berghang kleben. Sie wandern zu einem der Klöster hinauf und spazieren anschließend zu einer kleinen privaten Schule, wo Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen in trad. Handwerkskünsten unterrichtet werden. Dort bekommen Sie auch ein Mittagessen. Die restliche Zeit steht Ihnen zur freien Verfügung um noch etwas auf eigene Faust die Stadt zu erkunden.

Übernachtung in Thimphu

Tag 05: Ein farbenfrohes Festival

Am Morgen geht es dann hinauf zum Dochula Pass, wo 108 Chorten die Passhöhe markieren. Von dort windet sich die Straße in unzähligen Kurven hinunter ins Tal von Wangdue Phodrang, wo im schönen alten Dzong bereits das jährliche Tsechu in vollem Gange ist.

Dicht drängen sich die bunt gekleideten Menschen im Innenhof des Dzongs um den Tanzplatz, auf dem Mönche in farbenprächtigen Gewändern und teilweise furchterregenden Masken herumwirbeln.

Übernachtung in Wangdue Phodrang

Tag 06: Ins malerische Phobjikha Tal

Morgens besichtigen Sie erst noch den beeindruckenden Punakha Dzong, der auf einer Landzunge liegt, die von zwei Flüssen umspült wird. Anschließend geht es weiter über Wangdue Phodrang zu den "Black Mountains", wo die Straße ins Phobjikha Tal abzweigt.

Auf dem Nature Trail wandern Sie zu einem trad. Bauernhaus, wo die Bauersleute Sie mit Tee und geröstetem Reis bewirten, bevor es ins Hotel geht.

Übernachtung in Gangte

Tag 07: Wo die Monarchie ihren Anfang nahm

Zuerst besuchen Sie noch das große Nyigma Kloster, das den kleinen Ort Gangte überragt und dann geht's weiter nach Trongsa, vorbei an der großen Stupa in Chendebji und weidenden Yaks, die neben der Straße grasen. Vom Viewpoint aus führt ein Weg hinunter zur Schlucht und weiter zum gegenüberliegenden Trongsa Dzong, der die Szenerie beherrscht. Außerdem besuchen Sie noch das interessante Museum im Ta Dzong.

Übernachtung in Trongsa

Tag 08: Auf nach Bumthang

Am Morgen geht es hinauf zum Yotong La und weiter in die Bumthang Region. Das Landschaftsbild ändert sich und soweit das Auge reicht erstreckt sich nun dichter Nadelwald. Als erstes erreichen Sie das Chumey Valley in dem vor allem Kartoffeln angebaut werden und an kleinen Webereien, die ihre Stoffe neben der Straße verkaufen geht es weiter nach Jakar, dem Hauptort der Region.

Übernachtung in Jakar

Tag 09: Feste, Fröhlichkeit und alte Traditionen

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in ein Seitental, wo vor einem schönen alten Kloster das Tangbhi Mani Festival stattfindet. Sie verbringen einige Zeit auf dem Fest und besuchen außerdem die wunderschönen Klosteranlagen von Kurjey und Jambay. Im kleinen schweizer Laden können Sie Produkte aus der Region kaufen und das Abendessen verbringen Sie in einem Bauernhaus, wo man köstlich essen kann.

Übernachtung in Jakar

Tag 10: Auf einer spektakulären Pass-Straße nach Mongar

Am Morgen geht es erstmal durchs Ura-Tal und es liegen weitere 141 km vor Ihnen. Am äußeren Ende des Tals beginnt die Straße zum 3800 m hohen Thrumsing La, in dem gleichnamigen Nationalpark. Die Gegend wird rauher, mit vielen Wasserfällen neben der Straße und nur noch wenige Autos begegnen Ihnen auf der Strecke. Zwanzig Kilometer hinter dem Pass erreichen Sie Sengor, das letzte Dorf in dem noch Bumthangkha gesprochen wird. Der anschließende Straßenabschnitt wurde mit viel Mühe aus dem Felsen herausgeschnitten und wird von steil abfallenden Hängen gesäumt. Sie halten an einem kleinen Denkmal, das zum Gedenken an die vielen Straßenarbeiter errichtet wurde, die hierbei ihr Leben gelassen haben. Ab Nanning wechseln Sie nun in die halbtropische Zone und die Temperaturen steigen merklich an. Die Häuser sind mit Bambusmatten gedeckt und überall wird Mais angebaut. Um Mongar zu erreichen, steigt die Straße unten vom Kuru-Fluss nochmals an und schließlich wird das kleine Provinzstädtchen sichtbar.

Übernachtung in Mongar

Tag 11: Hier leben die Sharchops

Mongar, der Verwaltungssitz des gleichnamigen Distriks, hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert. Ein modernes Krankenhaus und viele neue Gebäude beherrschen jetzt das Stadtbild. Die Bewohner dieser Gegend nennen sich Sharchops und ihre Sprache heißt Sharchopkha. Hinter Mongar führt die Straße vorbei an Maisfeldern und Bananenhaien steil bergauf und besonders schön sind die Zick-Zack-Kurven von Yadi. Etwas weiter kann man einen Hauch von Zitrone in der Luft schnuppern, da in dieser Gegend aus Zitronengras das wunderbar frische Zitronenöl gepresst wird. Die Straße folgt jetzt dem Gamri-Fluß nordwärts bis zu einer Brücke, von wo aus man nach einem steilen Anstieg Trashigang erreicht, das 1.150 m hoch liegt. Der Dzong "Festung des glückverheißenden Berges" steht am äußersten Ende des Felsvorsprungs, der den Fluß weit mehr als 400 m überragt.

Fahrt vorbei am Dzong in ein malerisches Seitental zu dem kleinen Ort Rangjung. Der Ort wird von einem Kloster im tibetischen Stil überragt, was es sonst nirgendwo in Bhutan gibt.

Übernachtung in Rangjung (sehr einfach)

Tag 12: Trekking Start in Chaling

Von dort aus geht es durch ein kleines Dorf und vorbei an unzähligen Rhododendron-Büschen, hinauf zum Bubla Pass (3.250 m) Das erste Camp befindet sich ein Stück unterhalb des Pass auf einer wunderschönen Lichtung mit einem alten Chorten, wo evlt. bereits die ersten Yaks weiden.

Gehzeit ca. 6 – 7 Std.

Tag 13: Trek nach Merak

Der Weg heute ist nicht sonderlich anstrengend. Gemütlich wandern Sie am Fluß entlang, bis Sie schließlich das kleine Dorf Gengou erreichen, wo Ihnen bereits die ersten Brokpas entgegenkommen. Frauen sitzen vor Ihren Häusern und weben Stoffe aus Yakhaar und neugierige Kinder kommen angelaufen. Von der aus ist in der Ferne bereits das Dorf Merak zu sehen, mit seinen charakteristischen Steinbauten, die sich an den Hang schmiegen.

Gehzeit ca. 5 Std.

Tag 14: Das Volk der Brokpas

Den heutigen Tag verbringen Sie in Merak um das Leben der Brokpas etwas näher kennenzulernen. Sie bummeln durch den Ort, besuchen das alte Kloster und eine kleine Schule.

Tag 15: Trek nach Mikse Teng

Der heutige Tag ist wieder etwas anstrengender, denn es steht die Überquerung des Nagchungla Passes (4.030 m) bevor, dem höchsten Punkt auf dem Trek und hier können evtl. auch noch Schneereste liegen. Von hier aus geht es dann wieder hinunter zum Camp in Mikse Gang auf 3.040 m.

Gehzeit ca. 6 – 7 Std.

Tag 16: Sakten ist erreicht

Ein gemütlicher Spaziergang von ca. 3 Std. durch Bambushaine mit Überquerungen von div. kleinen Bächen bringt Sie heute nach Sakten (2.900 m) , dem zweiten Hauptort der Brokpas.

Am Nachmittag besichtigen Sie den Ort und das dortige Kloster und am Abend erwartet Sie eine kleine Tanzvorführung mit einem speziellen "Yaktanz".(Falls Tänzer verfügbar sind)

Tag 17: Trek nach Jyonkhar Teng

Heute geht es überwiegend bergab, nachdem Sie den Nazor La Pass (2.930 m) überquert haben. Sie erreichen das kleine Dorf Thragthre (2.350 m) und von hier aus geht es weiter zum Picknickplatz in Sonazur auf 2.085 m. Nach weiteren 3 Stunden erreichen Sie den Zeltplatz in Jyonkhar in einer Höhe von 1.770 m, der am Fluss liegt.

Gehzeit ca. 7 Std.

Tag 18: Der letzte Trekkingtag

Der letzte Tag bringt Sie heute vorbei an kleinen Dörfern in ca. 4 Std. zum Endpunkt des Treks in Phongme, wo das Fahrtzeug auf Sie wartet.

Von dort aus fahren Sie dann zurück nach Trashigang, wo Sie dem Dzong noch einen kurzen Besuch abstatten.

Übernachtung in Trashigang

Tag 19: Hinunter in die indische Tiefebene

Ca. 25 km südlich von Trashigang liegt auf einem Bergrücken Kanglung mit dem Sherubtse College, der einzigen Universität Bhutans. Etwas weiter im kleinen Ort Kahling hat sich ein bedeutendes Weberzentrum entwickelt. Nach weiteren 20 km kommt man zur Abzweigung nach Pemagatshel, einem Ende der siebziger Jahre neu geschaffenen Distrikt. Anders als in Westbhutan, dessen Landschaft durch hohe Pässe und tiefe Täler geprägt ist, verläuft die Straße hier fast ausnahmslos über hügeliges Gelände und ist auf ihrer ganzen Länge von steinernen Chorten gesäumt. Zahlreiche Häuser sind hier noch mit Bambusmatten gedeckte Pfahlbauten, auch wenn die traditionelle bhutanesische Bauweise stark im Kommen ist.

Schließlich führt die Straße durch einen dichten tropischen Wald mit Teakbäumen, Bambus und Farnen hinunter nach Samdrup Jongkhar. Die kleine Grenzstadt liegt an jener Stelle, wo die Berge in die Ebene übergehen und hier leben hauptsächlich Ladenbesitzer, die ganz Ostbhutan mit Waren aus Indien versorgen. Übernachtung in Samdrup Jongkhar.

Tag 20: Abschied von Bhutan

Transfer zum Flughafen in Guwahati, von wo aus Sie u.a. nach Delhi zurückfliegen können.