Gruppenreise „Berggötter und Donnerdrachen“

22 Tage    24.9. – 15.10.2011

22-tägige Reise nach Nepal und Bhutan mit 13-tägigem Linghi-Laya-Trek zu den heiligen Bergen Bhutans und einem kleinen Festival im Gasa-Dzong.

Ab/bis Kathmandu mit deutsch sprachiger Reiseleitung

Tourencharakter

Anspruchsvolles Zelttrekking. Gesundheit und eine gute Kondition ist Voraussetzung.

24.9. Ankunft aus Deutschland

Ankunft in Kathmandu und der örtliche Reiseleiter erwartet uns bereits mit einem Schild am Flughafen. Fahrt durch die quirligen Straßen Kathmandus zum Hotel im Stadtteil Thamel. Übernachtung in Kathmandu

25.9. Auf den Schwingen des Drachen nach Bhutan

Spektakulärer Flug entlang der höchsten Berge der Welt ins kleine Königreich am Fuße des Himalaya. Langsam schwebt die Drukair ins das enge Tal , unter sich ein Mosaik aus Reisfeldern, die das kleine Städtchen Paro umgeben. Herzliche Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Fahrt zum nahegelegenen Hotel. Nach einer kurzen Erfrischungspause erkunden wir bereits die Sehenswürdigkeiten des Parotals. Übernachtung in Paro

26.9. Trekking-Start am Drukgyel Dzong bis nach Sharna

Kurze Fahrt zur Ruine des Drukgyel-Dzong, wo die Trekkingtour beginnt. Das Gepäck wird wasserdicht verpackt und auf Pferde verladen. Leichte Wanderung im lieblichen Hochtal des Paro Chu (Chu=Fluss). Auf beiden Seiten des Flusses verläuft der Weg durch Terrassenfelder und Wiesen, vorbei an kleinen Ansiedlungen und einem Armeeposten der das Permit checkt. Am Nachmittag erreichen wir das erste Camp in Sharna. (2.870 m), das idyllisch in einem Wäldchen am Fluss liegt. Bei einer Tasse Tee genießen wir die warmen Strahlen der Abendsonne und alle Hektik der vergangenen Tage erscheint uns bereits weit weg. Gehzeit ca. 5 Std; Aufstieg 515 m, Abstieg 220 m.

27.9. Thangthangkha

Früh brechen wir zu unserer ersten längeren Wanderung auf. Durch einen Wald von Kiefern, Ahorn, Eichen und Rhododendren geht es flussaufwärts durch den Jigme Dorji National Park vorbei an Chorten und über kleine Brücken. Ca. 2 Std. sind es bis zum Steinhaus Shing Karapa (3.110 m) auf einer Lichtung. Bald danach erreichen wir die Abzweigung zum Tremo La, dem alten Handelsweg zwischen Tibet und Bhutan. Heute können wir den ersten Blick auf Jhomolhari (7314 m) werfen, die Herrin der Götterberge und heiligsten Berg des Landes. Die schneebedeckte Kuppel taucht plötzlich vor uns auf, wie aus dem Nichts. Unser Lager errichten wir in Thangthangkha auf 3.630 m. Gehzeit ca. 7 Std. , Aufstieg 900 m, Abstieg 150 m.

28.9. Jhomolhari Basecamp

Am Morgen zeigt sich uns Jhomolhari in all seiner Pracht und vorbei an den ersten Yakherden, die friedlich auf den Wiesen am Fluss grasen, Manimauern und vereinzelten kleinen Bauernhäusern geht es zum Fuße des Jhomolhari-Massivs, wo wir vor der Ruine eines verlassenen Forts das Lager aufschlagen. Yakzucht gehört zur Lebensgrundlage der hier ansässigen Bewohner. Aus Yakmilch wird außerdem Käse und Butter hergestellt. Steinerne Chorten umgeben das Lager und ein kleiner Bach durchquert den Lagerplatz in Jangothang auf 4.040 m. Gehzeit ca. 5 – 6 Std; Aufstieg 550 m, Abstieg 100 m.

29.9. Zu Füssen der Göttin Jhomo

Am Morgen können wir den Sonnenaufgang direkt von unserem Zelt aus genießen. Entspannungstag im Lager mit der Möglichkeit zu Ausflügen zu einem hochgelegenen See bzw. zum Aufstieg einer der vorgelagerten Gipfel mit Blick auf Jhomolhari (7314m) und Jichu Drake (6989m)

30.9. Trekking nach Lingshi

Wir verlassen dieses herrliche Hochtal, überqueren den Paro Chhu und steigen auf zum ersten Pass NyileLa mit 4890 m wo uns Gebetsfahnen umflattern. Wir überschreiten die Baumgrenze und betreten ein in Ost-West-Richtung verlaufendes Gletschertal. Nachdem wir einige Zeit am Bergrücken entlang gewandert sind, können wir nach einem kurzen Anstieg einen ersten Blick auf Tserim Kang (6789m) und das vor uns liegende Lingshi werfen. Der Weg bergab führt durch einen Wald von Rhododendren vorbei an der Gletscherzunge des Tserim Kang zum Fuße des Lingshi Dzongs, wo wir zwischen weidenden Yakherden das Camp aufschlagen. Gehzeit ca. 5 - 6 Std. Aufstieg 820 m, Abstieg 910 m.

1.10. Trekking nach Shashepasa

Nach einem steilen Anstieg zum kleinen Ort Lingshi, von wo aus früher ein reger Handel mit Tibet betrieben wurde, geht’s weiter hoch auf 4.140 m um das kleine Dorf Goyak zu erreichen, das spektakulär direkt unter einer steil aufragenden Felswand liegt. Diese Gegend ist bekannt für seine Heilpflanzen, die hier auf den Hängen wachsen. Wir wandern vorbei am romantischen Tal von Chebisa, an dessen Ende ein großer Wasserfall liegt und überqueren noch den Gobul La (4.440 m). In den Felsformationen oberhalb des Aufstiegsweges leben Herden von Blauschafen und Greifvögel nisten dort oben. Vom Pass steigen wir in ein Seitental mit dichtem Rhododendronwald bis zu einem Gebirgsbach ab, dann geht es erneut aufwärts zu einem Kamm (4.120 m). Über einen schwierigen, teils nassen Weg durch Hochwald steigen wir zu unserem Lagerplatz Shakshepasa auf 3.980 m ab. Gehzeit ca. 8 Std. Aufstieg 710 m, Abstieg 600 m.

2.10. Trekking nach Robluthang

Am Bergrücken entlang wandernd sehen wir dann in der Ferne bereits die schneebedeckten Gipfel des Gangchhenta aufsteigen, aber vorher müssen wir noch den Jhari La (4747m) überqueren um ins liebliche Tal von Tsheri Jathang zu gelangen, wo Yaks weiden und im Sommer die scheuen Takins zu beobachten sind. Über einfache Balken, die als Brücke dienen, gelangen wir über den mehrarmigen Fluss. Ein steiler Hang trennt uns noch von einem idyllischen Plateau, auf dem sich unser einsamer Lagerplatz Robluthang (4.170 m) befindet. Gehzeit ca. 6 -7 Std. Aufstieg 1.010 m, Abstieg 840 m.

3.10. Im Schatten des „Tiger-Mountain“

Ein langer und anstrengender Tag liegt vor uns. Früh verlassen wir das Lager, steigen zunächst einen etwas sumpfigen, später in Serpentinen aufwärts führenden Pfad bis etwa 4.400 m auf. Hier gelangen wir in ein großes Gletschertal und sehen bereits den Sinche La voraus. Wir überqueren den letzten und höchsten Pass, den Sinche La (5005 m) von wo aus wir einen fantastischen Blick auf die umliegende Bergwelt genießen können. Nördlich von uns erhebt sich das markante Massiv des Gangchhenta (6.840 m) auch „Tigermountain“ genannt. Der Abstieg führt vorbei an Wasserfällen und den Ausläufern eines Gletschers hinunter zum Fluß, wo wir auf einer herrlichen Wiese zwischen Zedernwäldern, eingerahmt von hoch aufragenden Gipfeln unser Nachtlager in Limithang beziehen. (4.140 m) Gehzeit ca. 7 -8 Std. Aufstieg 910 m, Abstieg 930 m.

4.10. Wo die Layaps zuhause sind

Unser heutiges Etappenziel heißt Laya. Ein idyllischer Ort auf einem Hochplateau (3770 m) gelegen, wo die Frauen spezielle Trachten aus Yakwolle tragen und Hüte, die aus Bambus geflochten sind. Den Kango Chhu passieren wir kurz nach dem Lager, dann folgen einige kleine Seitenbäche in einem Zedernwald. Der Masang Gang (7165 m) taucht vor uns auf und begleitet uns auf einem eher gemächlichen Pfad durch Tannenwälder, der sich nach Laya hinauf windet. Wir nehmen den oberen Weg, um über den ganzen malerischen Ort und seine weit verstreut liegenden Häuser und Felder blicken zu können. Gehzeit ca. 5 Std. Aufstieg 280 m, Abstieg 600 m

5.10. Ruhetag

Wir verbringen den Tag geruhsam. Wandern durch den Ort und besichtigen die zwei alten Gompas und können die Layaps bei der täglichen Feldarbeit beobachten. Neugierige Schulkinder besuchen unser Camp und fragen wo wir herkommen.

6.10. Trekking nach Koina

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von dieser Oase des beschaulichen Lebens und wandern an einem Armeeposten vorbei abwärts bis zur Abzweigung, wo es nach Lunana geht, der höchsten bewohnten Region Bhutans. Durch den herrlichen Nationalpark geht es den Mo Chhu entlang in Richtung Koina, wo wir nach einem langen Tagesmarsch unser Camp errichten. (3.050 m) Gehzeit ca. 7 - 8 Std. Abstieg 560 m

7.10. Trekking nach Gasa

Am Morgen erklimmen wir den letzten Bergrücken Bari La mit 3.900 m, bevor auf der anderen Seite vorbei an Wasserfällen und riesigen Bambusstauden der Blick frei wird auf den Ort Gasa mit seinem hoch aufragenden Dzong, vor der grandiosen Bergkulisse des Kang Bum (6.500 m). Gasa ist bekannt für seine heißen Schwefelquellen. Gehzeit ca. 6 Std. Aufstieg 660 m, Abstieg .680 m.

8.10. Ein Festival in den Bergen

Am Morgen besuchen wir erst noch das stattfindende Festival im Gasa-Dzong, das von den Mönchen des Dzongs zelebriert wird. Dann geht es weiter zum Ort Damji, vorbei an Terrassenfeldern und den ersten Bauernhäusern zur Straße, von wo uns das Fahrzeug nach Punakha bringt, wo wir wieder in einem bequemen Hotelbett schlafen können. Ein letzter Blick geht zurück zu den schneebedeckten Gipfeln, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und uns bewusst machen, warum die Berge für die Bhutanesen heilig sind. Gehzeit ca. 3 - 4 Std. Übernachtung in Punakha

9.10. Ein beeindruckendes Bauwerk

Nach den anstrengenden Fußmärschen können wir es uns heute wieder mal im Bus bequem machen. Als erstes besichtigen wir den imposanten Dzong von Punakha, der auf einer Landzunge liegt, die von zwei Flüssen umgeben ist. Eine schöne Holzbrücke führt hinüber zu den gewaltigen Mauern des Bauwerks. Die riesige Gebetshalle wurde von den besten Künstlern des Landes gestaltet. Anschließend machen wir noch kurz einen Abstecher nach Wangdue Phodrang, bevor es hinauf geht zum Dochula Pass, wo 108 Chorten eine wunderschöne Kulisse bilden. Nach einem Rundgang auf der Passhöhe erreichen wir schließlich die Hauptstadt des Landes. Übernachtung in Thimphu

10.10. Zu Füssen des Buddha

Ganztägiges Besichtigungsprogramm in und rund um Thimphu wie z.B. den Memorialchorten, das Changankha Kloster über der Stadt, eine Schule für trad. Handwerkskünste usw. Übernachtung in Thimphu

11.10. Die Reiskammer des Landes

Am Vormittag geht es zurück nach Paro, wo wir noch das interessante Nationalmuseum und den Rinpung Dzong besuchen. Wer Lust hat kann noch durch das Städtchen Paro bummeln. Übernachtung in Paro

12.10. Ein Ort voll Spiritualität

Am letzten Tag unserer Reise nach Bhutan steht noch die herrliche Wanderung hinauf zum Taktshang Kloster (Tigernest) auf dem Programm. Das Kloster liegt spektakulär auf einem Felsvorsprung, den man über Steinstufen vorbei an einem schönen Wasserfall erreicht. Nach einer ausgiebigen Besichtigung der Klosteranlage genießen wir eine Pause in der etwas unterhalb liegenden Cafeteria mit schönem Rundumblick. Ein Rundgang in der Ruine des Drukgyel Dzong, die den Talabschluß bildet und ein letzter Blick auf Jhomolhari beschließen diesen wunderschönen Tag. Übernachtung in Paro

13.10. Abschied von Bhutan

Rückflug nach Kathmandu und Transfer zum Hotel. Restliche Zeit zur freien Verfügung.

14.10. Nepalesische Kunst und Kultur

Zum Abschied der Reise zeigt uns der nepalesische Reiseleiter noch die Schönheiten in und rund um Kathmandu bei einem Rundgang in der Altstadt. Außerdem besuchen wir die große Stupa in Bodnath und Swayambhunat. Übernachtung in Kathmandu

15.10. Rückflug und Ende der Reise

Restliche Zeit bis zum Abflug zur freien Verfügung um evtl. noch ein paar Einkäufe zu tätigen. Transfer zum Flughafen.